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Kaffee und Gesundheit -Teil 4

Kaffee: Ein Wundermittel gegen Migräne und Karies

Dass viele Kopfschmerztabletten und Medikamente gegen Migräne mittlerweile auch Koffein beinhalten hat einen Grund. Der auch im Kaffee enthaltene Inhaltstoff wirkt schmerzlindernd, demnach verengen sich Gefäße im menschlichen Gehirn, während anderwärtige Blutgefäße weiter geöffnet werden

Und auch Karies dürfte mithilfe von Kaffee zumindest nur ein begrenztes Problem sein. So fanden Forscher der Universität von Ancona heraus, dass frisch gebrühter Kaffee eine Reihe von Inhaltsstoffen enthält, die das Bakterium Streptococcus mutans, das für Karies und die damit einhergehenden Zahnschmerzen verantwortlich ist, effizient abtöten. Dieser Vorzug des braunen Wunders ließe sich logischerweise jedoch nur bei ungesüßtem Kaffee nutzen. Mithilfe von Kaffee kann zudem auch die Bildung von zahnschädigendem Belag verhindert und eingeschränkt werden.

 

Von Konzentration über Potenz bis zur Energie – Kaffee als Allrounder

Vielen dürfte der Mythos bekannt sein, dass Kaffee durch seinen wohl bekanntesten Inhaltsstoff „Koffein“ aufputschend wirkt und hibbelig macht. Doch dem ist in Realität nicht so, zumindest nicht, wenn bewusst und im gesunden Maße konsumiert wird. Der besagte Inhaltsstoff Koffein ist ein Alleskönner, so kann er eine Vielzahl an verschiedenen Wirkungen entfalten. In geringeren Mengen kann Kaffee demnach aktivierend wirken und die menschliche Psyche stimulieren. Die logische Konsequenz daraus ist, dass in einem begrenzten Rahmen die Konzentrationsfähigkeit gesteigert werden kann. So empfehlen Forscher das Trinken von Kaffee im gesunden Maße in intensiveren Lernphasen, beispielsweise wenn wieder einmal für die demnächst anstehende Prüfung gepaukt werden muss, zumal dessen Inhaltsstoffe auch die Durchblutung im Gehirn fordern und der Konsum somit als befreiend angesehen werden kann. Dazu kommt, dass durch Kaffee auch die Merkfähigkeit zumindest kurzfristig gesteigert werden kann. Interessant zu wissen ist daher auch, dass Kaffee in einigen Ländern der Welt, aufgrund seiner angeblich wettbewerbsverzerrenden Eigenschaften, als verboten während wichtigen Leistungsabnahmen gilt.

Der folgende Fakt dürfte einige Leser überraschen: Kaffee gilt als allgemein fördernd für die männliche Potenz. Was im ersten Moment albern klingt, ist tatsächlich wissenschaftlich belegt. So fanden verschiedenste Forscher aus Zentralasien und Amerika heraus, dass Kaffeetrinker im Durchschnitt seltener an Erektionsstörungen leiden. Grund dafür ist, wenig überraschend, Koffein. Der allseits bekannte Inhaltsstoff des Kaffees hilft bei einem täglichen Konsum von etwa 170 bis zu 300 Milligramm, erektile Dysfunktionen einzuschränken und das nicht im geringen Maße, so stellten Langzeitstudien mit mehr als 4000 Teilnehmenden heraus, dass der potenzfördernde Effekt für bis zu 37 Prozent weniger Erektionsschwierigkeiten führte. Wichtig ist dabei zu wissen, dass an Diabetes erkrankte Männer bedauerlicherweise nicht von diesem Effekt profitieren können, während Betroffene mit Bluthochdruck oder geringfügigem Übergewicht einen umso stärkeren Effekt spüren.

 

Dass viele Sportler Kaffee vor Wettbewerben zu sich nehmen ist kein Zufall. Abgesehen von dessen geschmacklichen Vorzügen und motivierendem Faktor, fördert Koffein auch die physische Energie. Durch das Trinken von Kaffee gelangt das Koffein in die menschlichen Blutbahnen, die es ins Gehirn befördern, wo es wiederum als eine Art Blockade fungiert. In diesem Falle blockiert es den Stoff Adenosin, indem der besagte Stoff nicht an den dazu vorhergesehenen Rezeptoren bindet. Dadurch nimmt die Anzahl an hergestellten Stoffen und Neuronen zu, was dazu führt, dass diese sich mit einer höheren Geschwindigkeit umherbewegen, wodurch vermehrt Energie hergestellt wird. Hinzu kommt. dass Koffein auch als fördernd und aktivierend für weitere Stoffe gilt. Die nun hergestellte und überschüssige Energie nutzt die menschliche Physis als Ventil, wodurch Konsumenten von Kaffee eine Art Energieschub wahrnehmen. Besonders vor sportlichen Wettbewerben kann dies motivierend und leistungsfördernd wirke, wobei stets darauf geachtet werden muss, dass Koffein relativ schnell vom menschlichen Körper abgebaut wird, was zu einem raschen Energieverlust führen kann. Experten empfehlen daher, Kaffee nicht als Hauptenergielieferant zu nutzen, als natürliches Genussmittel mit praktischem Nebeneffekt sei es hingegen durchaus genießbar.

 

Fortsetzung folgt:  In unserem nächsten Blogartikel „Kaffee und Gesundheit -Teil 5“ werden wir über gesunde Inhaltsstoffe des Kaffees berichten.

Ihr Kaffee Baum®-Team

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